Klassenzimmer auf der Alm
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Ausflug auf den großen Priel

Servus Leute,
im Rahmen unserer Projektphase „In Bewegung“ haben wir, eine Projektgruppe bestehend aus mir und zwei anderen Schülern, uns dazu entschieden den Goßen Priel zu besteigen. Dieser ist der höchste Berg in der Umgebung und durch einen Klettersteig und einen Normalweg begehbar. Wir entschieden uns jedoch für den Normalweg, da der Klettersteig mit einer Schwierigkeitswertung von C/D für eine Gruppe doch ziemlich anspruchsvoll ist. Auf der Tour begleitete uns noch eine weitere Projektgruppe – „Extrembergsteigen“ – mit drei Schülerinnen.
Am Freitagnachmittag, den 18. 07, starteten wir, die Gruppe „Großer Priel“, und ein
Betreuer mit dem Rad in Richtung Schiederweiher, was eine knapp unter 30 km
lange Tour nach Hinterstoder ist, während die anderen 3 Schülerinnen mit dem
Auto dorthin kamen.
Nach einer kurzen Parkproblematik und Kommunikationsschwierigkeiten mit dem
Parkplatzwärter wurde nochmals der Parkplatz gewechselt. Schließlich trafen wir
uns alle beim Polsterstüberl, dem Ausgangspunkt der Etappe, und konnten von dort
zum Prielschutzhaus aufbrechen. Mit rund 800 Höhenmetern war der Aufstieg gut
zu bewältigen, vor allem da er von einigen von uns mit einem Audio-Livestream der
Tour de France begleitet wurde.


Als wir alle am Schutzhaus angekommen waren, checkten wir ein und genossen ein
wohlverdientes Abendessen, auch wenn die Lasagne schon aus war. Danach
machten wir noch einen kleinen Ausflug zum Bloßkogel. Dort schossen wir noch ein
paar Fotos vom Sonnenuntergang, bevor wir zur Hütte zurückkehrten. Schlaf zu
finden war allerdings nicht einfach: Die hohen Temperaturen im Lager trugen, trotz
der Möglichkeit sich mit mitgebrachten Bananen zu kühlen, nicht unbedingt zur
Ruhe bei. Außerdem begann eine Person unsere Gruppe, die auf Nachfrage meinte,
sie würde nicht schnarchen, schon bald damit, einen ganzen Wald „durchzusägen“ –
und das bis zum Aufstehen um 4:30 Uhr.

Um 5 Uhr morgens begannen wir dann mit dem Aufstieg zum Großen Priel.
Unterwegs entdeckten wir zunächst zwei Gämse nur wenige Meter neben dem Weg,
die sich von uns nicht stören ließen. Ein Stück weiter zählten wir mehr als 30 Gämse
und sogar ein junges Gamskitz.
Nachdem wir die Gämse hinter uns gelassen hatten, begann der mit Stahlseilen
gesicherte, schwerere Teil des Aufstiegs zur Brotfallscharte. Mit einem genialen
Blick auf das tote Gebirge bewältigten wir von der Scharte aus die letzten
Höhenmeter über den Kamm bis zum Gipfel des Priels, den wir gegen 9 Uhr
erreichten. Dort machten wir eine ausgiebige Pause, snackten und ruhten uns aus.
Nach dem Abstieg zur Hütte stärkten wir uns noch einmal und entspannten. Auch
wenn sich der weitere Abstieg zu den Fahrrädern etwas in die Länge zog, war die
Rückfahrt durch eine kurze Abkühlung im Bach gut zu schaffen.


Nicolas
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