Klassenzimmer auf der Alm

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Impressionen vom 2.Poetry Slam Abend

12. August 2026

Zum Ende der Almzeit gab es einen zweiten Poetry Slam Abend, den wir wieder gerne mit euch teilen!

Viel Freude beim Lesen!

Von Leni

Fertig

 

Wofür gibt es eigentlich das Wort fertig

Fertig hört sich irgendwie so kantig und unförmig an

Wann ist etwas denn überhaupt ganz fertig

Kann ich etwas tatsächlich fertig machen

Ganz schön viele Fragen

Fragst du mich, glaube ich, dass das Wort fertig eigentlich nicht existieren sollte

Ich glaube, das Leben ist ein Prozess, eine Entwicklung

Niemand ist jemals wirklich fertig

Und das ist doch das schöne an diesem Leben oder?

Wir können immer wieder neues Lernen, unser Horizont erweitern und mehr entdecken

Auch bei einem Test in der Schule

Bin ich wirklich fertig?

Nein ich könnte noch viel mehr schreiben

Die Zeit grenzt mich nur ein

Und so ist es auch im Leben

Die Zeit begrenzt uns

Und vielleicht geht es gar nicht darum das Leben fertig zu machen

Sondern möglichst viel gelernt und entdeckt zu haben

Ich wünsche mir niemals fertig zu sein

Das wäre ja langweilig

Vielleicht kommt morgen ein neuer Mensch, ein neuer Moment oder ein Alien um die Ecke

Und wie schade wäre es, mich nicht darauf einzulassen, weil ich ja schon fertig bin

So ist es auch hier mit der Alm

Die Zeit ist jetzt bald abgelaufen

Aber fertig ist sie doch noch lange nicht

Wird uns für immer begleiten und Erfahrungen bescheren

Die davor vielleicht nie passiert wäre

Ich hoffe also, dass ich es schaffe, niemals fertig zu werden

Und auch mit 99 noch etwas von diesem Leben zu lernen

Dieses Gedicht wird jetzt vielleicht auch fertig

Aber das wird es nie sein

Denn in jedem bewirkt es etwas anderes

Und bildet sich somit immer weiter

Also lass uns dieses fertig streichen

Und uns gegenseitig durch unfertigkeit bereichern

 

 

Von Benjamin

Zeit auf der Alm

 

Vor 82 Tagen hat alles begonnen

Die Zeit ist dahin geronnen

Von Fremden zu Freunden

Über Tränen zu Freuden

All das haben wir erlebt

Auch wenn die Hütte nicht mehr ganz so steht

Am ersten Tag die Deutschlandkarte dargestellt

Während der Woche bei der Arbeit einen abgequält

In der zweiten Woche uns ereilt

Die erste Projektarbeit

Mit Teresa Gruselschlösser neu erbaut

Und uns beim Klettern einen von Heli abgeschaut

Auch die erste Handykrise kam herbei

Und ganz groß war das Geschrei

Am Badesee war die Freude immer groß

Ins Wasser ging es für die meisten mit einem Stoß

Den großen Pyhrgas zum Sonnenaufgang bestiegen

Und dann mittags in der Sonne liegen

Schneeballschlacht im Sommer veranstalten

Werden wir lange in Erinnerung behalten

Jodeln am Abend genießen

Und auch Mal Freudestränen vergießen

Den großen Priel zusammen besteigen

Dabei auf keinen Fall den Essenstreit meiden

Mit Ennos Bällen jonglieren

Und währenddessen die Fassung verlieren

Bei Geschichten am Lagerfeuer lauschen

Aber bitte keine Gase tauschen

Bald zu Ende unserer Almzeit ist

Eine Zeit die niemand so schnell vergisst

 

von Tobias

„Du selbst sein“

woran erkennst du es,
wenn du du selbst bist?
Bist du dann anders
als die anderen selbst’s
oder verschmilzst du zum selbst-
verständlichen der anderen
ganz von selbst –
ganz von selbst-
Zweck erfüllt?
Erfüllt, wo von?
Wenn du du selbst bist…
oder erfüllst du etwas für andere
eine Rolle, eine Maske, eine Fassade
Fassadenbau deines Selbstbildes oder
Selbstbildener Du-Bau
Du-Bau mit Zwang
oder Abreißen mit Schwung
Abreißen von Masken
die du schon lange trägst
früh schon auflädst
immer wieder pflegst
was pflegt dein Selbst?
Selbstpflege im Selbstpflegeheim
oder hier auf’a Selbstpflegealm
alm-mählich kommst du dir auf die Schliche?
Was es bedeutet du selbst zu sein?
Oder schleichst du noch drum herum?

Was bedeutet für dich…
„Du selbst sein“

Es dir selbst zu beantworten
dir selbst zu verantworten
was DU wirklich ausmachst
was du mit dieser Welt ausmachst
bevor du was ausmachst
mit wem anderes auf dieser Welt
bevor die Welt dich ausmacht
was macht dich aus?
Auf dieser Welt
die so viel Macht macht
hast du Macht über dich selbst?
Selbstmacht macht selbst
die mächtigste Selbstacht-ung
vor sich selbst aus
was macht’s aus – du selbst zu sein?
Was macht’s anderen aus,
wenn du du selbst bist
statt, dass es dich selbst auffrisst
du selbst zu sein
Was frisst dein Selbst auf?
Was selbst dich auffrisst?
Nagt auch an anderen
also schlucks’ nicht runter
nag es nicht weg
weck’s auf und schau’s an
schau dich an
schau dich selbst an
mit all deinen Narben
mit all deinen Namen
namenlos und narbenlos
ist niemand
sei kein Niemand
sei du selbst
du selbst sein
ist vermutlich DIE
Challenge deines Lebens
also challenge your live

Was bedeutet für mich…
„Ich selbst sein“

Ich – Tobias
selbst mit einigen Bias
zu meinem Selbstbild
to bias to self bias,

Ich bin ich selbst
wenn ich im Flow bin
bei Spikeball mit Spin
ohne digitalen PIN
wenn ich denk’ ich spinn
weil ich alles vergesse
nichts vermisse
voll im Moment bin
alles voll mit Sinn
sinnig und innig
innig mit mir
so wie hier

hier bin ich ich
wenn ich mit euch
sein kann wie
„der da oben“
mit denen da
ohne die Stimmen da oben
die mir sagen (wollen)

„das darfst du nicht“
du musst seriös sein
du musst Schulleiter-like sein
nicht wie Schilla Schwein-
nerische Witze machen oder
über „leg Eier“ lachen
obwohl ich das innerlich will
und das innerlich kill
Killer meiner intuitiven Sinne
das wonach ich eigentlich sinne
wenn ich ich selbst bin

Was bedeutet für mich…
„Ich selbst sein“

Wenn ich meiner Intuition
ohne hin zu tune
ohne tuning meines Witz’
meine Sinne spitz
und ihn einfach raus hau
haufenweise Wortwitze
ohne Lacher aussitze
was mich g’rade bewegt
sich in mir regt
drauf los frage
was ich in mir trage
einfach euren Worten lauschen
lauter Laute rauschen
durch meine Synapsen
auch mal kleine Flapsen
die sich in mir auftun
dank meiner Intuition

 

Ihr seid mein Verstärker
euer Filter macht mich Stärker
stärker filtern zu meinem selbst
selbst Findung auf einer Alm
ihr prägt diese –
Selbstfindungsverstärkungsalm
indem ihr euer Selbst reingebt
alles von euch reinlegt
auch mal ein Ei legt
die Eier mit ihrem Kern

kerniges rausschälen ist hier passiert
und das lässig und viel massiert
massiert hat’s hier mein Selbst
geknetet und gedrückt zum Kern
fühlt euch gedrückt
von Herzen gern

 

 

 

Von Klara

Schokoladenalm

 

Drei Monate zwischen Himmel und Bergen

Als Fremde wir uns kennenlernten

Aus Gesichtern wurden Namen

Und aus Namen wurden Freunde

Freunde, die man nicht verlieren will

Durch dick und dünn sind wir gegangen

Egal ob wir gelacht haben oder geweint

Wir waren nie allein

Trotzdem gehört das wir gegen die dazu

Als wir das überwunden hatten

Konnten wir auch mit den Pädagogen noch mehr lachen

Wenn wir Besuch bekommen haben

Haben wir uns vielleicht nicht immer von unserer

Schokoladenseite gezeigt

Aber wer braucht die schon

Lieber komisch als nonchalant

Und was wir auch bedenken müssen

Was wäre dieses Projekt ohne Marcels Auto

Wie oft wir nur damit schon durch die Gegend

Gefahren wurden

Aber zurück zum Titel: warum nur Schokoladenalm

Vorher haben wir doch noch gelernt

Die Schokoladenseite braucht man nicht

Hierbei geht es mehr um das Gefühl

Das Gefühl, wenn wir Schokolade teilen

Wenn wir abends mit dem Blick auf die Pyhrgräser

Zusammensitzen

Im Regen tanzen

Oder in der Küche raven

Es bedeutet also die Schokoladenalm ist nicht nur ein Ort

Sondern das Gefühl von Gemeinschaft, unserer Gemeinschaft

Von Annika

 

3 Monate auf einer Alm?
Daran finden über 30 Menschen gefallen
Aus ganz Deutschland kommen sie
Gemacht haben die Personen es noch nie

Schule ist da mal ganz anders
Statt 5 Fächer an einem Tag
Macht jede:r was er mag

Neid kennen wir nur bei Essen
Da wird immer viel gefressen
Bei Bulgur wird das Meckern laut
Trotzde jede:r fleißig kaut.

Die Ingwershots sind heiß begehrt
Denn auf der Alm ist Dr. Krankheit eingekehrt
Auch das Koks ist wieder aufgefüllt [Anmerkung der Redaktion: *die Kokosflocken]
Dies Klara stolz vor Nick enthüllt.

Die ganze Alm scheint auf Drögen zu sein [Anmerkung der Redaktion: auf der Alm gibt es keine Drogen]
Denn wie verrückt wir sind zeigt sich in dem heutigen Reim
Sogar unsere Sprache ist zurückgeblieben
Denn wir reagieren nur noch auf 6 oder 7

Wir trinken manchmal Chai
Noch lieber mögen wir FuFu mit Fly
Unser Nachbar heißt zwar nicht Herr Meyer
Trotzdem schreien wir oft „legt Eier“

Doch jetzt nochmal im Ernst
Für das Leben du hier viel lernst
Der Abschied steht schon fast vor der Tür
Den Schlüssel verstecken wir dafür

Gehen will kaum einer
Diese Zeit vermissen wird natürlich keiner…

 

 

 

Erdacht von Katrin auf eine Anregung von Ash über ein random Wort zu schreiben

Weggedanken

 

Der längste ist der Lebensweg, egal wie lang er dauert.

Er bedeutet viel, dir und mir, uns allen, niemand bedeutet nichts.

 

Ist ein Wegweiser besonders weise? Weiß er mehr als andere?

Vielleicht, dass ein Hinweg immer auch von etwas wegführt, also gleichzeitig ein Rückweg ist.

 

Hauptsache in Bewegung bleiben! Es liegen Steine im Weg?

Zeit für einen Umweg. Die Wegnutzung kann gestaltet werden.

 

Es gibt Wegbereiter, Wegbegleiter, einen Höhenweg aber keinen Tiefenweg.

Schade oder nicht?

 

Die Wegzehrung tut immer gut. Warst du heute schon auf Abwegen und wenn nicht, warum nicht? Bist du nicht verwegen genug?

 

Hast du schon einen Glaubensweg betreten? Wie war er? Ich wüsste das so gerne. Forstweg, Waldweg, Fahrradweg sind einfacher zu erklären. Oder mache ich es mir zu schwer?

 

Morgen glaube ich einfach drauf los. Ich werde hin und weg sein! Keine Wegsperrung hält mich zurück und wenn ich stürze, fängt ein Wegenetz mich auf.

 

 

 

von Ash

Kritik an der Gesellschaft

 

Es war einmal ein kleines Ich.

Es wusste nichts, es fühlte nichts

– doch, Kälte spürt es, und ein Licht.

Etwas Großes beginnt, und das ist der Anfang des Gedichts.

 

Die ersten Jahre lernt es vieles,

über das Leben, sich selbst, und überhaupt gibt es so viel, das es entdecken kann!

Das ist Milch, die find ich gut, weil ich sie ess.

Das ist gut, das ist schlecht, ich lebe wie, wo und wann.

 

Dann begreift es: Ich bin ich,

alle andern sind das nicht.

Und überhaupt, die Welt ist groß,

ich will am liebsten sofort los!

 

Los, andere Welten entdecken,

los, so frei sein wie ein Vogel!
Und es leben sogar die kleinsten Insekten!

Und dann werden sie… gefressen. Von einem Vogel.

 

Und dann ist da jetzt ganz was neues.

Tod

Tod ist schlimm und ungreifbar und grauenvoll.

Er ist schwarz, aber warum nicht blutrot?

 

Weil schwarz schlecht ist, das lernt es jetzt schnell:

Schwarz wie die gruselige Nacht.

Am Tag ist es sicher, da ist es hell!

Schwarz wie… schwarze Menschen, das haben sich Weiße ausgedacht.

 

Schwarz, weiß – warum nicht grau?

Hör auf, so viel zu denken, das ist doch nicht schlau!

Aber ich bin doch jetzt groß, ich gehe fast zur Schule!
Und dort werd ich das Schlauste und das Coole.

 

Und es wird schlau, lernen fällt ihm leicht.

Es lernt zu Hause, unterwegs,

und wenn es ihm reicht,

dann geht es seinen Hobbys nach, die hat es jetzt auch.

 

Es singt, es bewegt sich, es hat Lebensfreude.

Den Tod hat es schon fast vergessen.

Und das ist ja das einzig schlechte, denkt es, doch heute?

Doch heute hat es auf dem Pausenhof gesessen.

 

Eine Gruppe von fremden Menschen

kommt zu ihm und… tut ihm weh.

Erst mit Worten, das ist harmlos – und wenn schon.

Dann schlägt ihm einer ins Gesicht, und es kann nur dasitzen wie ein scheues Reh.

 

Es rennt endlich davon,

hört die anderen lachen.

Was bewegt sie nur dazu,

solche Dinge zu machen?

 

Du bist zu schlau, das mögen sie nicht.

Aber schlau ist doch gut, dann steht die Welt mir offen!
Sie hassen dich dafür, deinen Geist, dein Gesicht.

Aber… ich will doch hoffen!

 

Ich will hoffen, ich will träumen;

wenn ich groß bin, werde ich ein Astronaut!
Oder Held oder Heldin, ich will vor Freude überschäumen!

Aber jetzt bist du zehn, jetzt darfst du nicht mehr hoffen.

 

Du bist doch fast erwachsen, reiß dich mal zusammen.

Astronaut*in, das ist doch völlig unmöglich!

Du musst helfen, du musst gut sein, spende an die Armen!

Du bist doch schon zehn, sei nicht so kläglich.

 

Ich bin zehn, ich bin alt, ich darf nicht mehr hoffen.

Ich darf nicht hoffen auf eine gute Welt,

darf nicht träumen, wie es mir gefällt.

Denn die Welt ist eine Wunde, groß und offen.

 

Und so vergisst es seine Wünsche,

es schaufelt ihnen ein Grab.

Ein Grab, weil sie tot sind und Tod ist schlecht,

schlecht und schwarz, und so legt es seine Hoffnungen ab.

 

Es hat jetzt einen Rucksack auf,

einen Rucksack mit Gewichten,

während es seinen Lebensweg geht,

und dieser Rucksack wird schwerer; es gibt so viele schlimme Geschichten!

 

So gefällst du uns besser,

du bist so still, so erwachsen.

Denn die Wahrheit ist wie ein Messer,

du bist ein Nichts und wirst die über dich hinauswachsen.

 

Inzwischen hat es Angst.

Angst, in die Schule zu gehen,

denn dort sind schlimme Menschen,

Angst, nach Hause zu gehen,

dort kann es zu viel an Schlimmes denken.

 

Alles verändert sich, nichts bleibt gleich.

Aber warum denn immer zum Schlechten?

Das stimmt doch gar nicht, spiel dich nicht auf!

Du zeigst zu viele Gefühle, zu viele von den echten.

 

Und so versteckt es seine Gefühle

hinter einer dicken Wand.

Die Wut, die Angst, die Traurigkeit und die Freude.

Weil die Gesellschaft zu viele davon fand.

 

 

 

Von Leni

Alm- Ansammlung Lebenslang bleibender Momente

 

Leute ich will euch einfach Danke sagen

Vorher habe ich mich gefragt, soll ich das überhaupt wagen

32 Leute auf einer Alm, das kann schon sehr eng werden dachte ich mir

Aber jetzt bin ich hier

Jetzt kann ich es mir gar nicht mehr ohne euch vorstellen

Und ich glaube das wird eine neue Grundlage für uns alle bereitstellen

Diese Zeit ist etwas ganz besonderes für mich

Auch wenn langsam ein Ende ist in Sicht

Ich habe so viel über Gemeinschaft gelernt

Wie sie unser aller Herzen wärmt

Aber auch über mich selber, weiß ich jetzt viel mehr

Und ja ehrlich gesagt, über Sachen reden fällt mir immer noch sehr schwer

Ihr habt mir das Vertrauen gegeben

Jetzt schaffe ich es, über ernste Dinge mit euch zu reden

Das war so ein großer Schritt für mich

Ich bin super dankbar für jedes „Ich versteh dich“

So wertvolle Gespräche durfte ich hier haben

Kann jetzt viele Lasten leichter tragen

Ich habe gelernt, ja manchmal ist das Leben so deep

Und wie sehr ich diesen Austausch über Gefühle lieb

Aber nicht nur das gibt es hier oben,

unsere lustigen Momente könnte man mit einer Krone loben

solange raven bis die Diele bricht

oder KadA hat eine neue Einsatzschicht

ob du wohl in den Kühlschrank passt

oder trägst Margarine als extra Last

so intensiv gelacht, bis man kotzen muss

man merkt bei uns ist nach einem schlechten Wortwitz noch lange nicht schluss

Eier legen können wir besonders gut

Bei einer wilden Maus Fahrt niemand ruht

Gaskocher mitschleppen, Topf vergessen oder bei der Bank komplett vermessen

Karaoke singen können wir

Das schaffen wir sogar ohne Bier

Furzen und rölpsen ist inzwischen normal

Anstand für uns eine Qual

Füße kann ich erstmal nicht mehr sehen

Aber wenn sie nicht mehr auf dem Tisch sind, werden sie mir fehlen

Oft fühlt es sich so an, als wären wir auf Koks

Der Spaß hier ist aber ohne Drogen so groß

Ob Alles FSK16 entspricht

Darüber bin ich mir sicher nicht

Genau all das hat mir gezeigt

Wie man lebendig bleibt

Viele Sachen sind eben nicht so deep

Und ich habe die Momente genauso lieb

Drei Monate so viel haben wir schon erlebt

Die Zeit aber doch irgendwie schnell verschwebt

Hier habe ich gemerkt, wie man wirklich lebt

Die kleinen wie die großen Momente in der Zeit

Sind das was bleibt

Aber ohne euch, wäre das alles nichts

So viel macht er aus unser Menschenmix

Lena danke für deine Expertise

Ohne dich gäbe es die eine oder andere Krise

Annika danke für dein Organisationstalent

Ohne dich die Alm abbrennt

Frida danke für deine unermüdliche Energie

Die bringt der Lockerheit hier oben so viel

Fiona danke für deine Herzlichkeit

Ich kann dich immer umarmen, da weiß ich Bescheid

Antonia danke nicht nur für deine Wizzard-Gunst

Sondern auch deine Menschen-Verständnis-Kunst

Jana danke, dass du mein Buddy bist

Ohne dich hätte ich hier etwas vermisst

Jule danke für deine glasklare Struktur

Wieder gesund werden, tun wir nur durch deine Kur

Finja danke für deine Empathie

Unsere Ausflüge und Gespräche vergesse ich so schnell nie

Noemi danke für dein Wandeltalent

Von Ernst bis Lustig man alles von dir kennt

Mieke danke für deine Ehrlichkeit

Für eine Motorradtour wäre ich bereit

Thilda danke für deine Begeisterung

Mein Respekt für Chemie hast du errungen

Janus danke für deinen Humor

Der lockt einige aus ihrer Komfortzone hervor

Ash danke für deinen Mut

Der sich hier in dein Herz schub

Enno danke für deine Energie

So schnell radeln werde ich wahrscheinlich nie

Benni danke für deine Küchenskills

Oder wenn du mich beim Tennis grillst

Til danke für dein Wissen

Mit dir als Hilfe hätte ich in Geschichte gut beschissen

Zinsi danke für deine Rock Ader

Die bringt Freiheit zu KadA

Und Sophie danke für deine Nähe

Auch von weitem ich dein Lächeln erspähe

Melli danke für deine Chilligkeit

Jederzeit für alles bereit

Malle danke für deinen Bewegungsdrang

Der mich zur Motivation zwang

Jonathan danke für deine Planung

Die bringt hier alle in Schwung

Oskar danke für unseren gemeinsamen Ehrgeiz

Nicht nur beim Spikeball schicken wir alle aufs Eis

Leon danke für deine Reife

Mich immer ins jetzt zurück holst, wenn ich abschweife

Theo danke für dein Lachen

Mit dir kann man echt viel machen

Mela danke für deine Reflektiertheit

Wenn ich reden will, da komme ich zu dir, da weiß ich Bescheid

Klara danke für das was wir haben

Ich kann mich immer in deinen liebevollen Armen vergraben

Katrin danke für deine Weisheiten

Die das Leben hier so gut anleiten

Viktoria danke für unsere ganzen Gespräche hier

Die Zeit ist wirklich wertvoll mit dir

Julia danke für dein inneres Kind

Du bist nicht vom Erwachsensein blind

Marcel danke für dein Respektvolles zuhören und deinen ganzen Schmarrn

Deinen Mut werde ich noch lange bewahren

Tobias danke für dein echtes Fühlen

Durch deine Offenheit und deinen Humor durfte ich und ich denke wir alle blühen

Ihr seht ihr habt diese Zeit für mich so besonders gemacht

Soviel wie mit euch habe ich selten gelacht

Ich werde die Spikeball Turniere, Zahnputzrunden und Gruppenumarmungen vermissen

So ein Abschied ist schon echt beschissen

Danke, dass ihr mein Leben hier so bereichert habt

Das hätte ich vorher nicht gedacht

Ich kann eigentlich gar nicht in Worte fassen, wieviel mir diese Almzeit bedeutet

Jetzt mag ich sogar die Glocke die läutet

So jetzt ist es eigentlich schon viel zu lang dieses Gedicht

Ich hoffe, dass es eure Herzen trifft

Meine lässigen Kollegen

Erhaltet diese Zeit für euer Leben

Ich habe super viel Respekt

Davor jetzt heim zu gehen

Aber ich weiß mit euch im Herzen, werde ich die Zeit überstehen

Zumindest bis zu unserem nächsten Wiedersehen

Danke Leute!

 

 

Wenn Du Lust hast Dein Klassenzimmer vom 03. Mai bis 02. August 2026 in die Berge zu verlegen, dann bist Du hier genau richtig!

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Live

Am 04.10.2026 um 18:00 Uhr stellen wir unser Projekt vor! Kompakte Infos, persönliche Einblicke und eine offene Fragerunde.

Sei dabei und stelle deine Fragen direkt an unser Team &  Schüler*innen vom vergangenen Jahr!
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