Klassenzimmer auf der Alm
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Impressionen vom 2.Poetry Slam Abend

Zum Ende der Almzeit gab es einen zweiten Poetry Slam Abend, den wir wieder gerne mit euch teilen!
Viel Freude beim Lesen!
Von Leni
Fertig
Wofür gibt es eigentlich das Wort fertig
Fertig hört sich irgendwie so kantig und unförmig an
Wann ist etwas denn überhaupt ganz fertig
Kann ich etwas tatsächlich fertig machen
Ganz schön viele Fragen
Fragst du mich, glaube ich, dass das Wort fertig eigentlich nicht existieren sollte
Ich glaube, das Leben ist ein Prozess, eine Entwicklung
Niemand ist jemals wirklich fertig
Und das ist doch das schöne an diesem Leben oder?
Wir können immer wieder neues Lernen, unser Horizont erweitern und mehr entdecken
Auch bei einem Test in der Schule
Bin ich wirklich fertig?
Nein ich könnte noch viel mehr schreiben
Die Zeit grenzt mich nur ein
Und so ist es auch im Leben
Die Zeit begrenzt uns
Und vielleicht geht es gar nicht darum das Leben fertig zu machen
Sondern möglichst viel gelernt und entdeckt zu haben
Ich wünsche mir niemals fertig zu sein
Das wäre ja langweilig
Vielleicht kommt morgen ein neuer Mensch, ein neuer Moment oder ein Alien um die Ecke
Und wie schade wäre es, mich nicht darauf einzulassen, weil ich ja schon fertig bin
So ist es auch hier mit der Alm
Die Zeit ist jetzt bald abgelaufen
Aber fertig ist sie doch noch lange nicht
Wird uns für immer begleiten und Erfahrungen bescheren
Die davor vielleicht nie passiert wäre
Ich hoffe also, dass ich es schaffe, niemals fertig zu werden
Und auch mit 99 noch etwas von diesem Leben zu lernen
Dieses Gedicht wird jetzt vielleicht auch fertig
Aber das wird es nie sein
Denn in jedem bewirkt es etwas anderes
Und bildet sich somit immer weiter
Also lass uns dieses fertig streichen
Und uns gegenseitig durch unfertigkeit bereichern
Von Benjamin
Zeit auf der Alm
Vor 82 Tagen hat alles begonnen
Die Zeit ist dahin geronnen
Von Fremden zu Freunden
Über Tränen zu Freuden
All das haben wir erlebt
Auch wenn die Hütte nicht mehr ganz so steht
Am ersten Tag die Deutschlandkarte dargestellt
Während der Woche bei der Arbeit einen abgequält
In der zweiten Woche uns ereilt
Die erste Projektarbeit
Mit Teresa Gruselschlösser neu erbaut
Und uns beim Klettern einen von Heli abgeschaut
Auch die erste Handykrise kam herbei
Und ganz groß war das Geschrei
Am Badesee war die Freude immer groß
Ins Wasser ging es für die meisten mit einem Stoß
Den großen Pyhrgas zum Sonnenaufgang bestiegen
Und dann mittags in der Sonne liegen
Schneeballschlacht im Sommer veranstalten
Werden wir lange in Erinnerung behalten
Jodeln am Abend genießen
Und auch Mal Freudestränen vergießen
Den großen Priel zusammen besteigen
Dabei auf keinen Fall den Essenstreit meiden
Mit Ennos Bällen jonglieren
Und währenddessen die Fassung verlieren
Bei Geschichten am Lagerfeuer lauschen
Aber bitte keine Gase tauschen
Bald zu Ende unserer Almzeit ist
Eine Zeit die niemand so schnell vergisst
von Tobias
„Du selbst sein“
woran erkennst du es,
wenn du du selbst bist?
Bist du dann anders
als die anderen selbst’s
oder verschmilzst du zum selbst-
verständlichen der anderen
ganz von selbst –
ganz von selbst-
Zweck erfüllt?
Erfüllt, wo von?
Wenn du du selbst bist…
oder erfüllst du etwas für andere
eine Rolle, eine Maske, eine Fassade
Fassadenbau deines Selbstbildes oder
Selbstbildener Du-Bau
Du-Bau mit Zwang
oder Abreißen mit Schwung
Abreißen von Masken
die du schon lange trägst
früh schon auflädst
immer wieder pflegst
was pflegt dein Selbst?
Selbstpflege im Selbstpflegeheim
oder hier auf’a Selbstpflegealm
alm-mählich kommst du dir auf die Schliche?
Was es bedeutet du selbst zu sein?
Oder schleichst du noch drum herum?
Was bedeutet für dich…
„Du selbst sein“
Es dir selbst zu beantworten
dir selbst zu verantworten
was DU wirklich ausmachst
was du mit dieser Welt ausmachst
bevor du was ausmachst
mit wem anderes auf dieser Welt
bevor die Welt dich ausmacht
was macht dich aus?
Auf dieser Welt
die so viel Macht macht
hast du Macht über dich selbst?
Selbstmacht macht selbst
die mächtigste Selbstacht-ung
vor sich selbst aus
was macht’s aus – du selbst zu sein?
Was macht’s anderen aus,
wenn du du selbst bist
statt, dass es dich selbst auffrisst
du selbst zu sein
Was frisst dein Selbst auf?
Was selbst dich auffrisst?
Nagt auch an anderen
also schlucks’ nicht runter
nag es nicht weg
weck’s auf und schau’s an
schau dich an
schau dich selbst an
mit all deinen Narben
mit all deinen Namen
namenlos und narbenlos
ist niemand
sei kein Niemand
sei du selbst
du selbst sein
ist vermutlich DIE
Challenge deines Lebens
also challenge your live
Was bedeutet für mich…
„Ich selbst sein“
Ich – Tobias
selbst mit einigen Bias
zu meinem Selbstbild
to bias to self bias,
Ich bin ich selbst
wenn ich im Flow bin
bei Spikeball mit Spin
ohne digitalen PIN
wenn ich denk’ ich spinn
weil ich alles vergesse
nichts vermisse
voll im Moment bin
alles voll mit Sinn
sinnig und innig
innig mit mir
so wie hier
hier bin ich ich
wenn ich mit euch
sein kann wie
„der da oben“
mit denen da
ohne die Stimmen da oben
die mir sagen (wollen)
„das darfst du nicht“
du musst seriös sein
du musst Schulleiter-like sein
nicht wie Schilla Schwein-
nerische Witze machen oder
über „leg Eier“ lachen
obwohl ich das innerlich will
und das innerlich kill
Killer meiner intuitiven Sinne
das wonach ich eigentlich sinne
wenn ich ich selbst bin
Was bedeutet für mich…
„Ich selbst sein“
Wenn ich meiner Intuition
ohne hin zu tune
ohne tuning meines Witz’
meine Sinne spitz
und ihn einfach raus hau
haufenweise Wortwitze
ohne Lacher aussitze
was mich g’rade bewegt
sich in mir regt
drauf los frage
was ich in mir trage
einfach euren Worten lauschen
lauter Laute rauschen
durch meine Synapsen
auch mal kleine Flapsen
die sich in mir auftun
dank meiner Intuition
Ihr seid mein Verstärker
euer Filter macht mich Stärker
stärker filtern zu meinem selbst
selbst Findung auf einer Alm
ihr prägt diese –
Selbstfindungsverstärkungsalm
indem ihr euer Selbst reingebt
alles von euch reinlegt
auch mal ein Ei legt
die Eier mit ihrem Kern
kerniges rausschälen ist hier passiert
und das lässig und viel massiert
massiert hat’s hier mein Selbst
geknetet und gedrückt zum Kern
fühlt euch gedrückt
von Herzen gern
Von Klara
Schokoladenalm
Drei Monate zwischen Himmel und Bergen
Als Fremde wir uns kennenlernten
Aus Gesichtern wurden Namen
Und aus Namen wurden Freunde
Freunde, die man nicht verlieren will
Durch dick und dünn sind wir gegangen
Egal ob wir gelacht haben oder geweint
Wir waren nie allein
Trotzdem gehört das wir gegen die dazu
Als wir das überwunden hatten
Konnten wir auch mit den Pädagogen noch mehr lachen
Wenn wir Besuch bekommen haben
Haben wir uns vielleicht nicht immer von unserer
Schokoladenseite gezeigt
Aber wer braucht die schon
Lieber komisch als nonchalant
Und was wir auch bedenken müssen
Was wäre dieses Projekt ohne Marcels Auto
Wie oft wir nur damit schon durch die Gegend
Gefahren wurden
Aber zurück zum Titel: warum nur Schokoladenalm
Vorher haben wir doch noch gelernt
Die Schokoladenseite braucht man nicht
Hierbei geht es mehr um das Gefühl
Das Gefühl, wenn wir Schokolade teilen
Wenn wir abends mit dem Blick auf die Pyhrgräser
Zusammensitzen
Im Regen tanzen
Oder in der Küche raven
Es bedeutet also die Schokoladenalm ist nicht nur ein Ort
Sondern das Gefühl von Gemeinschaft, unserer Gemeinschaft
Von Annika
3 Monate auf einer Alm?
Daran finden über 30 Menschen gefallen
Aus ganz Deutschland kommen sie
Gemacht haben die Personen es noch nie
Schule ist da mal ganz anders
Statt 5 Fächer an einem Tag
Macht jede:r was er mag
Neid kennen wir nur bei Essen
Da wird immer viel gefressen
Bei Bulgur wird das Meckern laut
Trotzde jede:r fleißig kaut.
Die Ingwershots sind heiß begehrt
Denn auf der Alm ist Dr. Krankheit eingekehrt
Auch das Koks ist wieder aufgefüllt [Anmerkung der Redaktion: *die Kokosflocken]
Dies Klara stolz vor Nick enthüllt.
Die ganze Alm scheint auf Drögen zu sein [Anmerkung der Redaktion: auf der Alm gibt es keine Drogen]
Denn wie verrückt wir sind zeigt sich in dem heutigen Reim
Sogar unsere Sprache ist zurückgeblieben
Denn wir reagieren nur noch auf 6 oder 7
Wir trinken manchmal Chai
Noch lieber mögen wir FuFu mit Fly
Unser Nachbar heißt zwar nicht Herr Meyer
Trotzdem schreien wir oft „legt Eier“
Doch jetzt nochmal im Ernst
Für das Leben du hier viel lernst
Der Abschied steht schon fast vor der Tür
Den Schlüssel verstecken wir dafür
Gehen will kaum einer
Diese Zeit vermissen wird natürlich keiner…
Erdacht von Katrin auf eine Anregung von Ash über ein random Wort zu schreiben
Weggedanken
Der längste ist der Lebensweg, egal wie lang er dauert.
Er bedeutet viel, dir und mir, uns allen, niemand bedeutet nichts.
Ist ein Wegweiser besonders weise? Weiß er mehr als andere?
Vielleicht, dass ein Hinweg immer auch von etwas wegführt, also gleichzeitig ein Rückweg ist.
Hauptsache in Bewegung bleiben! Es liegen Steine im Weg?
Zeit für einen Umweg. Die Wegnutzung kann gestaltet werden.
Es gibt Wegbereiter, Wegbegleiter, einen Höhenweg aber keinen Tiefenweg.
Schade oder nicht?
Die Wegzehrung tut immer gut. Warst du heute schon auf Abwegen und wenn nicht, warum nicht? Bist du nicht verwegen genug?
Hast du schon einen Glaubensweg betreten? Wie war er? Ich wüsste das so gerne. Forstweg, Waldweg, Fahrradweg sind einfacher zu erklären. Oder mache ich es mir zu schwer?
Morgen glaube ich einfach drauf los. Ich werde hin und weg sein! Keine Wegsperrung hält mich zurück und wenn ich stürze, fängt ein Wegenetz mich auf.
von Ash
Kritik an der Gesellschaft
Es war einmal ein kleines Ich.
Es wusste nichts, es fühlte nichts
– doch, Kälte spürt es, und ein Licht.
Etwas Großes beginnt, und das ist der Anfang des Gedichts.
Die ersten Jahre lernt es vieles,
über das Leben, sich selbst, und überhaupt gibt es so viel, das es entdecken kann!
Das ist Milch, die find ich gut, weil ich sie ess.
Das ist gut, das ist schlecht, ich lebe wie, wo und wann.
Dann begreift es: Ich bin ich,
alle andern sind das nicht.
Und überhaupt, die Welt ist groß,
ich will am liebsten sofort los!
Los, andere Welten entdecken,
los, so frei sein wie ein Vogel!
Und es leben sogar die kleinsten Insekten!
Und dann werden sie… gefressen. Von einem Vogel.
Und dann ist da jetzt ganz was neues.
Tod
Tod ist schlimm und ungreifbar und grauenvoll.
Er ist schwarz, aber warum nicht blutrot?
Weil schwarz schlecht ist, das lernt es jetzt schnell:
Schwarz wie die gruselige Nacht.
Am Tag ist es sicher, da ist es hell!
Schwarz wie… schwarze Menschen, das haben sich Weiße ausgedacht.
Schwarz, weiß – warum nicht grau?
Hör auf, so viel zu denken, das ist doch nicht schlau!
Aber ich bin doch jetzt groß, ich gehe fast zur Schule!
Und dort werd ich das Schlauste und das Coole.
Und es wird schlau, lernen fällt ihm leicht.
Es lernt zu Hause, unterwegs,
und wenn es ihm reicht,
dann geht es seinen Hobbys nach, die hat es jetzt auch.
Es singt, es bewegt sich, es hat Lebensfreude.
Den Tod hat es schon fast vergessen.
Und das ist ja das einzig schlechte, denkt es, doch heute?
Doch heute hat es auf dem Pausenhof gesessen.
Eine Gruppe von fremden Menschen
kommt zu ihm und… tut ihm weh.
Erst mit Worten, das ist harmlos – und wenn schon.
Dann schlägt ihm einer ins Gesicht, und es kann nur dasitzen wie ein scheues Reh.
Es rennt endlich davon,
hört die anderen lachen.
Was bewegt sie nur dazu,
solche Dinge zu machen?
Du bist zu schlau, das mögen sie nicht.
Aber schlau ist doch gut, dann steht die Welt mir offen!
Sie hassen dich dafür, deinen Geist, dein Gesicht.
Aber… ich will doch hoffen!
Ich will hoffen, ich will träumen;
wenn ich groß bin, werde ich ein Astronaut!
Oder Held oder Heldin, ich will vor Freude überschäumen!
Aber jetzt bist du zehn, jetzt darfst du nicht mehr hoffen.
Du bist doch fast erwachsen, reiß dich mal zusammen.
Astronaut*in, das ist doch völlig unmöglich!
Du musst helfen, du musst gut sein, spende an die Armen!
Du bist doch schon zehn, sei nicht so kläglich.
Ich bin zehn, ich bin alt, ich darf nicht mehr hoffen.
Ich darf nicht hoffen auf eine gute Welt,
darf nicht träumen, wie es mir gefällt.
Denn die Welt ist eine Wunde, groß und offen.
Und so vergisst es seine Wünsche,
es schaufelt ihnen ein Grab.
Ein Grab, weil sie tot sind und Tod ist schlecht,
schlecht und schwarz, und so legt es seine Hoffnungen ab.
Es hat jetzt einen Rucksack auf,
einen Rucksack mit Gewichten,
während es seinen Lebensweg geht,
und dieser Rucksack wird schwerer; es gibt so viele schlimme Geschichten!
So gefällst du uns besser,
du bist so still, so erwachsen.
Denn die Wahrheit ist wie ein Messer,
du bist ein Nichts und wirst die über dich hinauswachsen.
Inzwischen hat es Angst.
Angst, in die Schule zu gehen,
denn dort sind schlimme Menschen,
Angst, nach Hause zu gehen,
dort kann es zu viel an Schlimmes denken.
Alles verändert sich, nichts bleibt gleich.
Aber warum denn immer zum Schlechten?
Das stimmt doch gar nicht, spiel dich nicht auf!
Du zeigst zu viele Gefühle, zu viele von den echten.
Und so versteckt es seine Gefühle
hinter einer dicken Wand.
Die Wut, die Angst, die Traurigkeit und die Freude.
Weil die Gesellschaft zu viele davon fand.
Von Leni
Alm- Ansammlung Lebenslang bleibender Momente
Leute ich will euch einfach Danke sagen
Vorher habe ich mich gefragt, soll ich das überhaupt wagen
32 Leute auf einer Alm, das kann schon sehr eng werden dachte ich mir
Aber jetzt bin ich hier
Jetzt kann ich es mir gar nicht mehr ohne euch vorstellen
Und ich glaube das wird eine neue Grundlage für uns alle bereitstellen
Diese Zeit ist etwas ganz besonderes für mich
Auch wenn langsam ein Ende ist in Sicht
Ich habe so viel über Gemeinschaft gelernt
Wie sie unser aller Herzen wärmt
Aber auch über mich selber, weiß ich jetzt viel mehr
Und ja ehrlich gesagt, über Sachen reden fällt mir immer noch sehr schwer
Ihr habt mir das Vertrauen gegeben
Jetzt schaffe ich es, über ernste Dinge mit euch zu reden
Das war so ein großer Schritt für mich
Ich bin super dankbar für jedes „Ich versteh dich“
So wertvolle Gespräche durfte ich hier haben
Kann jetzt viele Lasten leichter tragen
Ich habe gelernt, ja manchmal ist das Leben so deep
Und wie sehr ich diesen Austausch über Gefühle lieb
Aber nicht nur das gibt es hier oben,
unsere lustigen Momente könnte man mit einer Krone loben
solange raven bis die Diele bricht
oder KadA hat eine neue Einsatzschicht
ob du wohl in den Kühlschrank passt
oder trägst Margarine als extra Last
so intensiv gelacht, bis man kotzen muss
man merkt bei uns ist nach einem schlechten Wortwitz noch lange nicht schluss
Eier legen können wir besonders gut
Bei einer wilden Maus Fahrt niemand ruht
Gaskocher mitschleppen, Topf vergessen oder bei der Bank komplett vermessen
Karaoke singen können wir
Das schaffen wir sogar ohne Bier
Furzen und rölpsen ist inzwischen normal
Anstand für uns eine Qual
Füße kann ich erstmal nicht mehr sehen
Aber wenn sie nicht mehr auf dem Tisch sind, werden sie mir fehlen
Oft fühlt es sich so an, als wären wir auf Koks
Der Spaß hier ist aber ohne Drogen so groß
Ob Alles FSK16 entspricht
Darüber bin ich mir sicher nicht
Genau all das hat mir gezeigt
Wie man lebendig bleibt
Viele Sachen sind eben nicht so deep
Und ich habe die Momente genauso lieb
Drei Monate so viel haben wir schon erlebt
Die Zeit aber doch irgendwie schnell verschwebt
Hier habe ich gemerkt, wie man wirklich lebt
Die kleinen wie die großen Momente in der Zeit
Sind das was bleibt
Aber ohne euch, wäre das alles nichts
So viel macht er aus unser Menschenmix
Lena danke für deine Expertise
Ohne dich gäbe es die eine oder andere Krise
Annika danke für dein Organisationstalent
Ohne dich die Alm abbrennt
Frida danke für deine unermüdliche Energie
Die bringt der Lockerheit hier oben so viel
Fiona danke für deine Herzlichkeit
Ich kann dich immer umarmen, da weiß ich Bescheid
Antonia danke nicht nur für deine Wizzard-Gunst
Sondern auch deine Menschen-Verständnis-Kunst
Jana danke, dass du mein Buddy bist
Ohne dich hätte ich hier etwas vermisst
Jule danke für deine glasklare Struktur
Wieder gesund werden, tun wir nur durch deine Kur
Finja danke für deine Empathie
Unsere Ausflüge und Gespräche vergesse ich so schnell nie
Noemi danke für dein Wandeltalent
Von Ernst bis Lustig man alles von dir kennt
Mieke danke für deine Ehrlichkeit
Für eine Motorradtour wäre ich bereit
Thilda danke für deine Begeisterung
Mein Respekt für Chemie hast du errungen
Janus danke für deinen Humor
Der lockt einige aus ihrer Komfortzone hervor
Ash danke für deinen Mut
Der sich hier in dein Herz schub
Enno danke für deine Energie
So schnell radeln werde ich wahrscheinlich nie
Benni danke für deine Küchenskills
Oder wenn du mich beim Tennis grillst
Til danke für dein Wissen
Mit dir als Hilfe hätte ich in Geschichte gut beschissen
Zinsi danke für deine Rock Ader
Die bringt Freiheit zu KadA
Und Sophie danke für deine Nähe
Auch von weitem ich dein Lächeln erspähe
Melli danke für deine Chilligkeit
Jederzeit für alles bereit
Malle danke für deinen Bewegungsdrang
Der mich zur Motivation zwang
Jonathan danke für deine Planung
Die bringt hier alle in Schwung
Oskar danke für unseren gemeinsamen Ehrgeiz
Nicht nur beim Spikeball schicken wir alle aufs Eis
Leon danke für deine Reife
Mich immer ins jetzt zurück holst, wenn ich abschweife
Theo danke für dein Lachen
Mit dir kann man echt viel machen
Mela danke für deine Reflektiertheit
Wenn ich reden will, da komme ich zu dir, da weiß ich Bescheid
Klara danke für das was wir haben
Ich kann mich immer in deinen liebevollen Armen vergraben
Katrin danke für deine Weisheiten
Die das Leben hier so gut anleiten
Viktoria danke für unsere ganzen Gespräche hier
Die Zeit ist wirklich wertvoll mit dir
Julia danke für dein inneres Kind
Du bist nicht vom Erwachsensein blind
Marcel danke für dein Respektvolles zuhören und deinen ganzen Schmarrn
Deinen Mut werde ich noch lange bewahren
Tobias danke für dein echtes Fühlen
Durch deine Offenheit und deinen Humor durfte ich und ich denke wir alle blühen
Ihr seht ihr habt diese Zeit für mich so besonders gemacht
Soviel wie mit euch habe ich selten gelacht
Ich werde die Spikeball Turniere, Zahnputzrunden und Gruppenumarmungen vermissen
So ein Abschied ist schon echt beschissen
Danke, dass ihr mein Leben hier so bereichert habt
Das hätte ich vorher nicht gedacht
Ich kann eigentlich gar nicht in Worte fassen, wieviel mir diese Almzeit bedeutet
Jetzt mag ich sogar die Glocke die läutet
So jetzt ist es eigentlich schon viel zu lang dieses Gedicht
Ich hoffe, dass es eure Herzen trifft
Meine lässigen Kollegen
Erhaltet diese Zeit für euer Leben
Ich habe super viel Respekt
Davor jetzt heim zu gehen
Aber ich weiß mit euch im Herzen, werde ich die Zeit überstehen
Zumindest bis zu unserem nächsten Wiedersehen
Danke Leute!
Wenn Du Lust hast Dein Klassenzimmer vom 03. Mai bis 02. August 2026 in die Berge zu verlegen, dann bist Du hier genau richtig!
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